Frohnau im Jahre 1843.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 24, 13. Juni 1926, S. 5 Nach einer im Jahre 1843 vorgenommenen Zählung befanden sich in Frohnau 862 Einwohner, nämlich 410 männliche und 452 weibliche, wovon 860 zu evangelisch-lutherischen und 2, und zwar männlichen Geschlechts, zur katholischen Konfession gehörten. — m —

Wer kennt seine Heimat genau?

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 24, 13. Juni 1926, S. 5 Wo war das? Erklärung zu dem Bild der letzten Nummer. Der alte Kuttelhof. (Rundfragebild Nr. 17.) „Anno 1524 baute der Rat nach Bartholomäi den Kuttelhof. Es war vorher das Schusterhaus daselbst gewesen, welches E. E. Rath um 24 fl. ausgekauft und wegreißen lassen. Es war … Weiterlesen

Am Annenmarkt 1762.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 24, 13. Juni 1926, S. 5 Zu Ende des Monats Juli Anno 1762 hatte Annaberg sehr starke Einquartierung. Zuerst kam das preußische Regiment schwarzer Husaren, die ansagten, daß 4000 Mann nachkämen und es müßten gleich alle Buden auf dem Markte eingerissen werden. In Zeit von 1½ Stunden war keine einzige … Weiterlesen

Ein ungetreuer Annaberger.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 24, 13. Juni 1926, S. 5 Johann Staffel, ein angesehener Verleger beim Bergbaue, ward 1535 Ratsmitglied, 1536 Stadtrichter und 1544 Bürgermeister. Da er aber, als der Kurfürst Johann Friedrich zu Sachsen am 16. März 1547 auch die hiesige Stadt einnehmen ließ, bei der Uebergabe derselben dem Feinde behilflich gewesen war … Weiterlesen

Was ein 90jähriger Jöhstädter erzählt.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 24, 13. Juni 1926, S. 2 Des Menschen Leben währet 70 JahreUnd wenn es hoch kommt 80 JahreUnd wenn es köstlich gewesen ist,So ist es Mühe und Arbeit gewesen. Und wer sich dann mit 90 Jahren noch körperlicher und geistiger Frische erfreuen darf, dem wurde ein ganz besonderes Gnadengeschenk zuteil, … Weiterlesen