Zur Einweihung des Bullenhofes in Walthersdorf.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 46, 14. November 1926, S. 8 Die Einweihung des Bullenhofes fand am 8. November eine Feier statt, welche gleichzeitig eine eindrucksvolle Kundgebung der erzgebirgischen Landwirtschaft war, treu an der Scholle festzuhalten und alles zu tun, was zur Hebung ihrer Erträgnisse möglich ist. Der in einem alten Gutshof eingerichtete Bullenhof hat … Weiterlesen

Erinnerungen und Betrachtungen eines alten Annabergers (9).

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 46, 14. November 1926, S. 6 (8. Fortsetzung.) Ein besonders großer Anziehungspunkt war für mich das alte, an der Stadtmauer errichtete und mehr einer großen Scheune gleichende, in meiner lebhaften Phantasie mit aller Romantik ausgestattete Stadttheater. Mein größter Wunsch war, da einmal hineinzukommen. Aber wie? Von zu Hause aus war … Weiterlesen

Ein altes Urteil (1517).

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 46, 14. November 1926, S. 2 In einem alten titellosen Buche heißt es: Es ermordete im Jahre 1514 Blaßius Haße zu Kleinrückerswalde (damals nur Rückerswalde genannt) Einen, namens Melchior Hewbell (Heubel) und dieser Mord wurde nach drei Jahren folgendermaßen „gesühnt“: „Im Gericht zu Rückerswalde kamen in Gegenwart des Richters und … Weiterlesen

Annaberger Musikverhältnisse vor 200 Jahren.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 46, 14. November 1926, S. 2 Als das Frühjahr 1701 den in unserem Gebirge so rauhen Winter verdrängte, schloß auch der alte Stadtpfeifer Johann Heinrich Müller zu St. Annaberg sein müdes Auge für immer. Wie manches Mal hatte er als Leiter mit seiner um 1683 von ihm gegründeten „musikalischen Stadtbande“ … Weiterlesen

Kreisheimweihe in Oberwiesenthal am 6. und 7. November 1926

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 120. Jahrgang, Nr. 46, 14. November 1926, S. 1 Dos Heim stieht do, es wor geschofftMit deitsch’n Geist on vereinter Kraft.Deß Gong, Alt, Kind on Kindes-KindDo hinne ene Hamit find.Wu deitsche Art on deitsche TreiBen Bau als Pot’n gestanden sei.Drim wünsch ich aus tiefsten Harz’nsgrund,Doß allezeit on ze jeder StondDos Heim Gott schützt … Weiterlesen