Das Radiumbergwerk von Joachimsthal.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 32. — Sonntag, den 5. August 1928. S. 2 – 3. Es ist eine alte Erfahrung der Medizin, daß Gift durch Gift geheilt werden kann, Zerstörung durch Zerstörung beschränkt oder aufgehoben wird. Die gesamte Radiotherapie beruht auf diesem Grundsatz. Während es aber gelungen ist, für die zu medizinischen Zwecken einigermaßen rein dargestellten … Weiterlesen

Zur Geschichte des Amtes Schlettau (3)

Von L. Bartsch. Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 32 – Sonntag, den 5. August 1928, S. 2 (Fortsetzung.) Zu den Gerechtigkeiten, die dem Herrn des Amtes Ehre und Würde verleihen, ist auch, und nicht an niedrigster Stelle, seine Machtbefugnis der Kirche gegenüber zu rechnen. Ein Kirchlehen und „zwu viccorien“, sagen wir Hilfsgeistlichenstellen, sind 1528 im Amte vorhanden. Bei … Weiterlesen

Auf zur Wanderung nach dem Fichtelberg!

Erzgebirgische Heimatblätter. Nr. 32 — Sonntag, den 5. August 1928, S. 1 Was gibt es Schöneres, als in Sommertagen eine Wanderung zu unternehmen durch die Täler und Berge des Erzgebirges hin zur Grenze des Reiches, dort, wo der Fichtelberg sein grünes Haupt erhebt als Wahrzeichen unserer Gebirgsheimat! Es ist eine leidige Unsitte der Deutschen, so … Weiterlesen

Das schwere Eisenbahnunglück auf Buchholz-Königstraße am 24. Juli 1903.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 31 – Sonntag, den 29. Juli 1928, S. 4. 25 Jahre sind im Laufe dieser Woche verflossen, seit auf der Haltestelle Königstraße zu Buchholz ein schweres Eisenbahnunglück sich zutrug, ein schreckliches Ereignis, dessen viele sich noch erinnern werden. Von dem Weiperter Zug, der 2,45 Uhr mittags die Haltestelle passierte, entgleisten beim Einfahren auf … Weiterlesen

Als die Schönbrunner Kirche noch katholisch war.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 31 – Sonntag, den 29. Juli 1928, S. 3 – 4. Von Dr. M—r. Unweit der Stadt Wolkenstein liegt das freundliche Dorf Schönbrunn. Mit seinen schmucken Häusern, umgeben von hohen schattigen Bäumen, macht es einen überaus anheimelnden Eindruck. Schon in einer alten, fast 200jährigen Chronik wird es als ein „feines” Dorf bezeichnet. Schönbrunn, … Weiterlesen