Die Kirchen unserer Heimat

Erzgebirgische Heimatblätter. Beilage der Obererzgebirgischen Zeitung. Nr. 15 — Sonntag, den 7. April 1929. S. 2.

Mit diesen heutigen Abbildungen schließen wir zunächst unsere Bildserie der Heimatkirchen, von denen wir unseren Lesern natürlich auch noch eine ganze Anzahl im Bilde zu zeigen hätten, wenn wir alle Kirchen der engeren und weiteren Heimat zeigen sollten. Noch viele prächtige Bauten stehen in unseren Erzgebirgs-Städten und –Dörfern, Kirchen von künstlerischem Werte alter und neuerer Baukunst, die sich überall in den Charakter des Landes einfügen und in ihrer Größe vor den anderen Häusern und Hütten stolzen Hütern gleichen. Sinnbildlich gesprochen möchte man so auch an unsere Heimatkirchen den frommen Spruch schreiben: „Wenn die Kirche nicht stund, ging das ganze Dorf in Grund“, — einen Spruch, der an einer Kirche zu lesen ist, die hoch oben in einem Alpendörflein steht, an dessen mächtiger Kirche eine Lawine sich zerschlug, die sonst das ganze Dorf begraben hätte. Ja, wenn die Kirche nicht stund, ging das ganze Dorf in Grund!

Kopie
Die Kirche zu Cranzahl.
Kopie
Die Kirche in Mittweida-Markersbach.
Zeichnung
Die Kirche in Thalheim.
Zeichnung
Die Kirche in Gornsdorf.