Erntegesang.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 20, 16. Mai 1926, S. 2 bey der feyerlichen Einfuhr des ersten Getraidewagens nach St. Annaberg, am 16. Augusts 1817, früh 10 Uhr. Mel.: Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein … Was wogt dort entlang dem finstern Wald,Was tönt’s heut von Bergen zu Hügeln!Wie, ruht ein Feind uns im … Weiterlesen

Hungerszeiten im Obererzgebirge.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 20, 16. Mai 1926, S. 1 Die Jahre 1815 und 1816 brachten große Mißernten, und nicht nur unser Gebirge, sondern das ganze Land, ja, man kann sagen, ganz Europa wurde davon heimgesucht. Das arme, volkreiche Gebirge wurde unter solchen Verhältnissen immer am schwersten betroffen und die Not wurde hier noch … Weiterlesen

Das Sportheim in Cranzahl

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 19, 9. Mai 1926, S. 7 — ausgeführt von dem Deutschen Sportkartell (E.V.), Cranzahl — ist am Sonntag, den 9. Mai 1926 das Endziel der Radwanderfahrt des Landesverbandes Sachsen im B.D.R. Das imposante Werk entstand durch die gemeinsame Arbeit des Turnvereins (D.T.), des Radfahrervereins „Wanderlust” und des Sportvereins „Pfeil” (V.M.B.V.), … Weiterlesen

De Spackfuhr.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 19, 9. Mai 1926, S. 7 Erzgebirgshumoreske von Georg Langer, Annaberg.  Illustrationen von Rudolf Köselitz, München. (Schluß.) „Siehste” — saht dr Moritz — „iech hob’s glei gesaht — schie Wattr is 43 — na du bestandst odr drauf — in Trambuch (1) ständ 42 — när dan Schodn dan mr nu hobn … Weiterlesen

Die Annaberger Straßennamen.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 19, 9. Mai 1926, S. 6 Heimatkundliche Plauderei von Emil Finck. (Fortsetzung.) Da er kinderlos blieb, adoptierte er 1829 seinen Neffen und Nachfolger im Bürgermeisteramte: den 1790 hier geborenen Karl Friedrich Reiche; ältesten Sohn des 1813 verstorbenen Postmeisters gleichen Namens. Derselbe ist der Stammvater der verzweigten Familie Reiche-Eisenstuck geworden. Er … Weiterlesen