Der Scheibenberger Marktplatz vor 100 Jahren

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 23, 6. Juni 1926, S. 1 Ein ganzes Jahrhundert zurück versetzt uns unser Bild. Einen Festtag läßt es uns mit erleben und es überbringt uns Kunde von manchem, an das sich günstigstenfalls die ältesten Einwohner noch schwach entsinnen können. Sinn für Ordnung unserer Vorväter verrät die planmäßige Anlage des Marktplatzes, dessen Häuser … Weiterlesen

Die Annaberger Straßennamen.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 22, 30. Mai 1926, S. 6 Heimatkundliche Plauderei von Emil Finck. (Fortsetzung.) Den Verkehrsmittelpunkt Annabergs bildet unstreitig der Markt (früher „Marktplatz” geheißen) als Knotenpunkt der geschäftlich belebten Hauptstraßen, wie auch als wesentlichste Stätte für die Wochen- und Jahrmärkte. Die kurze Marktgasse darf als Abzweigung desselben betrachtet werden. Für den Fernverkehr … Weiterlesen

Bunte Steine aus dem Erzgebirge.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 22, 30. Mai 1926, S. 5 Die erste Postverbindung erhielt Annaberg am 20. Juni 1696 unter der Regierung des Kurfürsten Friedrich August I., des Starken. Der erste Postwagen kam aus Leipzig. Die Postverbindung von Dresden aus wurde erst 1704 eingeführt. Den ersten Annaberger Postwagen ließ der Postmeister Reiche-Eisenstuck 1824 auf … Weiterlesen

Wer kennt seine Heimat genau?

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 22, 30. Mai 1926, S. 5 Wo war das? Erklärung zu dem Bild der letzten Nummer. Das Rundfragebild Nr. 15 führte das ehemalige „Hartenstein-Haus“ nach einer Photographie von Herrn Barbier Ernst Just, Annaberg, vor Augen, welches uns von zwei Seiten aus unserem Leserkreis zur Verfügung gestellt worden war. An Stelle dieses Hauses, … Weiterlesen

Bilder aus Alt-Annaberg.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 22, 30. Mai 1926, S. 2 Das alte Lehrerseminar wurde im Jahre 1843 erbaut und diente bis 1852 der Firma H. Röhling als Seidenfabrik. Hierauf erwarb es der Staat, ließ verschiedene Umbauten vornehmen und schuf es zum Domizil für das vom 21.10.1858 bis zum 20.4.1900 darin untergebrachte Kgl. Lehrerseminar. 1900 … Weiterlesen