Ein Gedenkjahr des Buchholzer Waldschlößchens.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 39 – Sonntag, den 9. Oktober 1927, S. 1 Nur wenige, die dieser Tage an dem Kleinod der Stadt Buchholz, dem Waldschlößchen vorbeigingen, werden daran gedacht haben, daß in diesen Tagen drei Jahrzehnte vergangen sind, seit die Gastwirtschaft daselbst, so wie sie jetzt sich präsentiert, auf 30 Jahre ihres Daseins zurückblicken kann. Durch … Weiterlesen

Jagdfrohnden der Obererzgebirger.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 38 – Sonntag, den 2. Oktober 1927, S. 3 Eine große Last waren die Jagddienste, welche die Untertanen zu leisten hatten. Im Amte Crottendorfr hatten von 302 Mann die eine Hälfte die Seile in die Wildhecken einzubinden, wieder aufzuheben und vor den Seilen aufs Wild zu warten; die andere Hälfte hatte die Netze, … Weiterlesen

Ehemaliges Landschaftsbild des Obererzgebirges.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 38 – Sonntag, den 2. Oktober 1927, S. 3 Das Obererzgebirge war nach Lehmann ehedem allenthalben mit dicken Wäldern bedeckt, mit Felsen und Bergen angefüllt, nach denen ihre Namen haben: Rauen-, Harten-, Wolken-, Lauter-, Bären-, Katzen-, Frauen-, Greifenstein, Pöhl-, Schwarzen-, Scheiben-, Keil-, Schotten-, Zechenberg usw. Ferner waren unzählige Moräste, Sümpfe, Moosräume, Bruchwerke und … Weiterlesen

Die Verbreitung des obererzgebirgischen Bergbaues.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 38 – Sonntag, den 2. Oktober 1927, S. 2 1. In seiner Blütezeit. Erwiesenermaßen ist der Freiberger Bergbau der älteste unseres Landes, und zwar fällt die Entdeckung der Freiberger Erzgänge in die Zeit zwischen 1162 und 1170. Die Sage von dem Goslarer Fuhrmann weist auf Bergleute aus dem Harze hin, von wo auch … Weiterlesen

Die Mundart des Obererzgebirgers.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 42 – Sonntag, den 30. Oktober 1927, S. 2 Die erzgebirgische Mundart, die als ein ostfränkisch-obersächsischer Mischdialekt bezeichnet wird, kann als eine einheitliche Mundart aufgefaßt werden, da sie gewisse gemeinsame Züge hat, die nur ihr eigen sind und durch die sie sich von allen Nachbarmundarten wesentlich und bemerkbar unterscheidet. Aber innerhalb der Mundart … Weiterlesen