Der Riesenprotestzug der Erzgebirgs-Landwirte in Annaberg.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 12 – Sonntag, den 18. März 1928, S. 1 Des deutschen Bauers Not schreit laut auf im ganzen deutschen Vaterland. Daß sie zugleich Volksnot ist, wissen wir ebenfalls. Ueberall ziehen die Männer mit der nervigen Faust und dem gebräunten Gesicht, gebückt von harter Arbeitslast, mit sorgenumflorten Blicken, in gemeinsamer Front herbei, um mahnend … Weiterlesen

Dem Annaberger Lehrerseminar zum Abschied!

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 12 – Sonntag, den 18. März 1928, S. 1 Mit Beendigung des laufenden Schuljahres 1927/28 wird gleich den übrigen Seminaren Sachsens auch dasjenige zu Annaberg für immer geschlossen werden. Im Tageblatt der O. Z. wird über den feierlichen Schlußaktus noch berichtet werden. An dieser Stelle aber wollen wir angesichts des beistehenden Bildes von … Weiterlesen

Aus dem Sagenborn des Erzgebirges.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 11 – Sonntag, den 11. März 1928, S. 2 – 3. Die weißen Frauen des Raubschlosses bei Brandau. (A. Blüml in der Erzgebirgszeitung, 5. Jahrg. S. 173) Wenn man von Brandau, das mit dem zugehörigen Orte böhm. Grünthal den am weitesten vorgeschobenen Zipfel des Brüxer Bezirks ausfüllt, nach Kallich wandert, so muß man … Weiterlesen

Vom Leben und Wirken M. Christian Melzers.

Von Sudienrat A. Schuster, Annaberg. Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 11 – Sonntag, den 11. März 1928, S. 1 – 2. Vor ungefähr zweihundert Jahren lebte in Buchholz ein greiser Pfarrer, der mit jugendlichem Eifer gleich einem unermüdlichen Bergmann in die Schächte der Vergangenheit unseres Gebirges hinabstieg und das geförderte edle Erz vor den staunenden Augen der Mit- … Weiterlesen

„Gefährlich ist des Feuers Macht …”

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 11 – Sonntag, den 11. März 1928, S. 1 Wieder ein Großfeuer in Buchholz. In der Königstraße zu Buchholz steht das imposante Industriegebäude der weltbekannten Prägeanstalt Heinrich O. Brauer jr. Seit Jahrzehnten ist das Unternehmen hier beheimatet und wurde nicht nur für seine Stadt ein wirtschaftlicher Segen. Immer weiter dehnten sich Betrieb und … Weiterlesen