Bunte Steine aus dem Erzgebirge.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 15, 11. April 1926, S. 6 Feuersnöte in Jöhstadt. Jöhstadt, welches heute eine wohldisziplinierte Freiwillige Feuerwehr sein eigen nennt und in ihr einen wehrhaften Feuerschutz hat, wurde in früheren Jahren von mehreren großen, verheerenden Schadenfeuern heimgesucht. So fiel 1708 der ganze Markt, damals noch in der Hauptsache aus Holthäusern bestehend, … Weiterlesen

Wer kennt seine Heimat genau?

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 15, 11. April 1926, S. 4 Wo war das? Erläuterungen zu den Bildern der letzten Nummer. Die auf Bild 2 gezeigte Baustelle entstand nach Abbruch des nebenstehenden alten Hauses des Herrn Kohlenhändler Fröhner, der das schmucke Wohnhaus, Geyersdorfer Straße, errichten ließ. Vordem gehörte das Grundstück Herrn Baumeister F. W. Horn. … Weiterlesen

Hungerszeiten im Obererzgebirge.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 15, 11. April 1926, S. 2 Im Weltkrieg und den Jahren der Nachkriegszeit haben wir durch die feindliche Blockade eine Hungersnot zu überstehen gehabt, die bei aller Schwere nur deshalb nicht ganz so auffällig in Erscheinung trat, weil es eine organisierte Hungersnot war und jeder das zum Leben unbedingt Notwendige … Weiterlesen

Annaberg vor 100 Jahren.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 15, 11. April 1926, S. 1 Vor hundert Jahren! Friedlich liegt – vom Schottenberge aus gesehen – die Stadt vor uns, überragt von dem in ungewohnter Perspektive erscheinenden Pöhlberg. Darunter erblicken wir das Schützenhaus mit der scharf gekennzeichneten Vogelstange und ein Stückchen abwärts das „Benkertgut”. Vor dem Buchholzer Tore zeigt … Weiterlesen