Fest umschlungen

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 18, 2. Mai 1926, S. 2 Was klingen sie von der Höhe herabIns Tal, die ehernen Zungen?Hat etwa der Tod den wankenden StabDer Hand eines Greises entrungen? Weh! Was sie da klingen, die Glocken vom Turm,Es ist nicht Geläute zum Frieden;Sie heulen, und was sie heulen, ist Sturm,Der Angstschrei des … Weiterlesen

Wenn Mainebel brauen.

Guido Wolf Günther. Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 22 – Sonntag, den 30. Mai 1926, S. 2 Nebel wallen und wogen gespenstisch im Dämmerlicht des Maiabends warnend gellt des Eichelhähers Schrei am Waldrand dahin und erschrocken plustern sich hier und da brütende Weibchen im Neste auf, die Eier zu schirmen vor Marder und rüttelndem Habicht. Schier möchte ein … Weiterlesen

100 Häuser eingeäschert.

Erzgebirgisches Sonntagsblatt 119. Jahrgang, Nr. 18, 2. Mai 1926, S. 2 Der schwarze Tag von Ehrenfriedersdorf. Ein schwerer Gedenktag ist der 30. August 1866 für Ehrenfriedersdorf, wo in der Mittagsstunde in der Scheune des Schmiedemeisters Walther ein Feuer auskam, welches ein starker Südwestwind in die Stadt trieb und die mit Stroh und Schindeln gedeckten Häuser … Weiterlesen

Der Buchholzer Engpaß.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 18 – Sonntag, den 2. Mai 1926, S. 1 Ein Stück Erinnerung aus erzgebirgischer Vergangenheit nach den Erzählungen alter Buchholzer. In den 1890er Jahren, als sich der Verkehr auf der Karlsbader Straße immer mehr und mehr steigerte, wurden Wünsche laut, den verkehrshindernden Engpaß auf der Karlsbader Straße am Zusammenschnitt mit der alten … Weiterlesen

Oberwiesenthal im Wandel der Zeiten.

Erzgebirgische Heimatblätter Nr. 22 – Sonntag, den 30. Mai 1926, S. 1 Die Siedlungen an der Pöhl: Ober- und Unterwiesenthal, sowie Hammer-Unterwiesenthal und die sogenannte böhmische Seite im Jahre 1721 zeigt unser heutiges Bild, welches bei unseren Lesern gewiß großes Interesse finden wird. Links am Fuße des Fichtelberges sehen wir um die alte Kirche und um … Weiterlesen